Machen statt meckern

Mehr Bekleidungsläden für junge Leute und Bars und Cafés, die auch nach 19.00 Uhr aufhaben, wünschen sich - laut Umfrage einiger SPD-Frauen - junge Frauen in Grevenbroich. Wer solch ein „Fass“ aufmacht wie die Sozialdemokratinnen sollte besser informiert sein.  Dann wäre z.B. klar geworden, dass der Werbering Grevenbroich kein Ersatzdienstleistender für ureigene städtische Aufgaben ist (www.werbering-grevenbroich.de). An fundierten Fakten hat es scheinbar zum Zeitpunkt der „Umfrage“ grundsätzlich gefehlt. Wären diese vorhanden gewesen, hätte klar sein dürfen, dass die Kritik nicht nur an der Wirtschaftsförderung, sondern auch an den eigenen Genossen angebracht ist. Sitzen diese doch im Stadtrat und haben es die letzten Jahre genauso verpasst, sich des Themas Innenstadt konzeptionell anzunehmen, wie die anderen Parteien.


Das Leben ist kein Wunschkonzert, es muss auch finanzierbar und realisierbar sein und bleiben. Dafür müssen die politischen Weichen gestellt werden, und zwar nach vorne. Ein Konzept für unsere Stadt auf Basis des Demographieberichts, wie er der Stadt seit langem vorliegt und den alle Bürger mit viel Geld bezahlt haben, gibt einen Handlungsrahmen vor. Das ist Kommunalpolitik, wie sie „Mein Grevenbroich“  gestalten will. Weniger klagen, sondern handeln! Für unsere Stadt und unsere gemeinsame Zukunft. Dazu muss man alle mitnehmen, und keine Sparteninteressen für den persönlichen Wahlkampf nutzen.


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