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12.07.2017: Bürgerversammlung im Bahnhofsviertel

Die Lage ist ernst, aber (noch) nicht nicht hoffnungslos.


Am 12. Juli 2017 lud die Wähleralternative Mein Grevenbroich zur Bürgerversammlung im Bahnhofsviertel ein. Mehr als 40 Bürgerinnen und Bürger nutzten die gebotene Möglichkeit und schilderten ihre
Beobachtungen und Erlebnisse im Viertel.


Da sich viele Punkte inhaltlich ergänzten wurde schnell klar, dass in puncto Sauberkeit, Sicherheit, Alkohol und Drogenmißbrauch sowie nächtlicher Ruhestörungen (Kneipenrandalierer und Autorennen) akuter
Handlungsbedarf besteht.

 

Lesen Sie hier die ganze Presse-Erklärung

Einzelhandelsstandortkonzept nicht generell in Frage stellen

Dass das Einzelhandelsstandortkonzept an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden muss, steht außer Zweifel. Deshalb haben wir bereits im Jahr 2015 einen Antrag zur Überarbeitung gestellt. Vom grundsätzlichen Versagen des Einzelhandelskonzepts zu sprechen, geht für uns allerdings in die falsche Richtung.

Die Situation in der Innenstadt ist nicht eine Folge des Einzelhandelskonzeptes, sondern ist vielmehr dem geänderten Konsum- und Käuferverhalten und dem boomenden Onlinehandel geschuldet. Dies gilt nicht nur für Grevenbroich, viele Städte in unserer Größenordnung haben das Problem der innerstädtischen Leerstände.

Leerstände sind immer dort zu finden, wo die Schere zwischen Umsatz, Marge und Kosten mehr und mehr auseinandergeht. Der inhabergeführte Einzelhandel kämpft mit Dumpingpreisen im Internet. Die Kunden lassen sich gerne vor Ort beraten, kaufen aber dann im Netz.

Den Kunden fehlt das Einkaufserlebnis, es fehlt Verweilqualität. Filialisten gehen in Städte ab 100.000 Einwohner und kommen nicht nach Grevenbroich. Das Problem unserer Leestände und der mangelnden Attraktivität ist zu vielschichtig und komplex, als dass man es auf ein Versagen des Einzelhandelskonzeptes reduzieren könnte.

Die Frage ist, warum sich die Händler nicht in gewünschtem Maße an der zur Zeit laufenden Umfrage zur Überarbeitung des ESK beteiligen. Liegt es an der allgemein schlechten Stimmungslage im Handel oder erreichen wir mit unseren Maßnahmen die betroffenen Zielgruppen nicht. Dies sollten wir hinterfragen und ggf. unsere Kommunikationswege überprüfen.

Wir wünschen Euch einen super Start ins neue Jahr!